Atemschutzausbildung

Am heutigen Dienstabend stand Atemschutz- sowie Truppmannausbildung auf dem Dienstplan. Während die eine Gruppe sich mit den Grundlagen der Feuerwehrdienstvorschrift 3 „Einheiten im Lösch- und Hilfeleistungseinsatz“ beschäftigte, übte die Gruppe der Atemschutzausbildung das schnelle Anlegen des Pressluftatmer-Geräts sowie der Maske. Hier ging es zunächst um die Rüstzeit des Gerätes. Später kam die zusätzliche Ausrüstung hinzu, die für einen Innenangriff und für die Rettung eines Menschen aus einer brennenden Wohnung von Nöten ist. Abschließend musste ein Trupp aus dem Gerätehaus unter Nullsicht (simuliert durch eine spezielle klebende Folie) eine Person retten. Hierbei kommen 3 mögliche Suchmöglichkeiten in Frage, für die sich der Truppführer entscheiden muss. Entweder wendet er die Wandtechnik, die Tauchertechnik oder die Baumtechnik an. Bei der Wandtechnik tastet sich der Trupp entweder an der linken oder rechten Wand eines Raumes entlang. Dies tut er solange, bis er wieder zur Eingangstür gelangt. Bei der Tauchertechnik kommt die Feuerwehrleine ins Spiel. Hier positioniert sich der Truppführer in eine Ecke des Raumes und der Truppmann sucht den Raum von links nach recht in einer Art Halbmond ab. Beide Männer sind dabei ständig in Kontakt mit der straf gespannten Feuerwehrleine. Diese Technik wird bei Räumen bis zu 20m x 20m angewendet. Bei größeren Räumen, meist Lagerräume, kommt die Baumtechnik in Frage. Hier wird durch die Mitte des Raumes eine Feuerwehrleine (Hauptleine) gespannt. Nun können sich die Trupps in diese Leine einhacken und quer zu der Hauptleine den Raum absuchen.

Besonders bedanken möchten wir uns bei Katja Gittke. Sie war ein langjähriges Mitglied des 2. Zuges. Leider verlässt sie uns aus beruflichen Gründen und wird aber der Feuerwehr in ihrem neuen Wohnort weiter treu bleiben. Bleib wie du bist Katja! Alles alles Gute wünscht dir nochmals der 2. Zug!