Heute Abend nahmen wir an, dass eine Person von einem Dach zu springen drohte. Was wird passieren, wie verhält sich die Feuerwehr in solchen Situationen und was kann dann die Feuerwehr hier überhaupt tun?
Diese Fragen haben wir heute Abend beleuchtet und durch gesprochen. In der Regel ist es so, dass die Feuerwehr zu solchen extremen Ereignissen mit Sonder- und Wegerechte fährt, diese aber meist ein paar Straßen vor dem Eintreffen am Einsatzort aus taktischen Gründen ausschaltet. Es zügig wird meist ein Sprungpolster in Stellung gebracht. In dieses kann die betreffende Person fallen, sollte es den Kräften der Polizei und Rettungsdienst nicht gelingen, die Person vom springen abzuhalten.
Das Sprungpolster ist in unserem Fall für eine Sprunghöhe von bis zu 16 Meter ausgelegt und bläst sich in nur wenigen Sekunden auf und ist nur mit 2 Feuerwehrkameraden in Stellung gebracht. Der Untergrund muss fest und frei von spitzen oder heißen Gegenständen sein.

Zu Rettung solcher Personen können auch andere Hilfsmittel zum Einsatz kommen. So zum Beispiel eine Drehleiter mit Korb. In den Korb kann die betreffende Person einsteigen und am Boden dem Rettungsdienst übergeben werden.


Als drittes Hilfsmittel kam heute Abend eine dreiteilige Schiebleiter zum Einsatz. Hier ist ein höher Personaleinsatz erforderlich, einfach weil sie mit 75kg doch recht schwer und unhandlich ist. Mit dieser Leiter können wir Personen aus 12m Höhe retten und sicher zu Boden führen, sofern die Person einen Abstieg ermöglicht. Die Person wird vorher mit einem Rettungsbund gesichert.


