Für den heutigen Dienstabend fuhren wir zur Landesfeuerwehrschule, dem NLBK. Im dortigen Brandhaus griffen wir das am vergangenen Dienstabend vermittelte Wissen auf und setzten dieses in die Praxis um. So versuchten wir den künstlich erzeugten Rauch gezielt durch das Gebäude zu lenken.

Taktische Ventilation oder Entrauchung ist eine Einsatztaktik der Feuerwehr zur gezielten Belüftung im Innenangriff bei der Brandbekämpfung. Durch die Taktische Ventilation wird Rauch und Hitze gezielt aus einem Gebäude verdrängt um die Sicht zur Menschenrettung und Brandbekämpfung zu erleichtern, außerdem toxischen Rauch durch Atemluft zu verdrängen und die Temperatur zu senken.

Es gibt zwei verschiedene Ventilationsarten – die natürliche Ventilation und die künstliche Ventilation. Eine natürliche Ventilation kann das klassische öffnen von Fenster und Türen sein. Die künstliche Ventilation hingegen wird durch die Feuerwehr erzeugt. Oft kommen Lüfter zum Einsatz, die vor Eingangstüren oder Fenster in Stellung gebracht werden. So können wir, bei entsprechender Vorbereitung im Gebäude selbst (Türen und Fenster öffnen oder schließen, Rauchverschluss setzen, Brandherd und Personen finden), eine gezielte Entrauchung oder Belüftung erzielen. Eine hydraulische Ventilation ist das in Stellung bringen eines Strahlrohres aus dem Gebäude (Tür, Fenster). Durch eine feinen Sprühstrahl wird ein Sog erzeugt. Dieser zieht den Rauch innerhalb des Gebäude in Freie nach draußen.





Unsere Drehleiter nutzen wir heute Abend ebenfalls für die Ausbildung. Ziel der Ausbildung war das taktische in Stellung bringen der Drehleiter und die Korbsteuerung zu schulen. Hierzu musste zunächst das Hubrettungsfahrzeug aufgestellt und im Anschluss verschiedene Punkte angefahren werden. Der Clou – der Korbbediener steuerte den Korb ab und an blind und handelte auf Anweisung seines Truppführers.






Vielen Dank an die Ausbilder Mattis, Max und Timo für den heutigen Dienstabend.

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